<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>example.com: Latest News</title>
		<link>http://lokalestadtausgabe.de/</link>
		<description>Latest news from example.com</description>
		<language>en</language>
		<image>
			<title>example.com: Latest News</title>
			<url>http://lokalestadtausgabe.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Latest news from example.com</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 21:16:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Fotokunst</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/05/17/fotokunst/</link>
			<description>Jacqueline Konrath ist die beste Nachwuchsfotografin Deutschlands</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Jacqueline Konrath ist Bundessiegerin</h2>
<h1>Deutschlands beste Nachwuchsfotografin</h1>
<h3>Die 23jährigen Harxheimerin Jacqueline Konrath hat mit ihrer Abschlussmappe nicht nur den Gesellenbrief erhalten, sondern wurde zunächst zur Landessiegerin und dann auch gleich noch zur Bundessiegerin in ihrer Berufssparte gekürt. Die Mappe muss also Eindruck gemacht haben.</h3>
<h3>Stadtausgabe: Frau Konrath, wie wird man die beste Nachwuchsfotografin Deutschlands?</h3>
 <span class="important">Jacqueline Konrath: </span>Nun, das ist eigentlich zunächst ganz unspektakulär. Ich habe 2011 meine Ausbildung zur Fotografin abgeschlossen. Im Rahmen meiner Abschlussprüfung musste ich eine Mappe abgeben und bin als Klassenbeste automatisch Kammersiegerin und somit für den Landeswettbewerb angemeldet worden. Und von dort aus gingen meine Unterlagen zum Bundeswettbewerb, immer dieselbe Mappe.
<h3>Stadtausgabe: Sie wussten gar nichts davon?</h3>
 <span class="important">Konrath:</span> Ich bin von der Industrie und Handelskammer informiert worden. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass ich gewinnen würde. Auch nach dem Landeswettbewerb nicht.
<h3>Stadtausgabe: Es gab also keine offiziellen Feier?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Doch, beim Landeswettbewerb gab es eine Preisverleihung; vorher wurde mir nur jeweils per Post mittgeteilt, dass ich eine Runde weiter bin.
<h3>Stadtausgabe: Mit welchen Bildern haben Sie die Jury überzeugt?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Die genauen Bewertungskriterien kenne ich nicht. Meine Abschlussmappe bestand aus drei Teilen. Ein freies Thema, ein Künstlerportrait und ein vorgegebenes und ein freies Thema.
<h3>Stadtausgabe: Welche Themen haben Sie denn umgesetzt?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Im vorgegebenen Thema ging es um die Veränderung von organischen Stoffen. Ich habe mich auf den menschlichen Altersprozess konzentriert.
<h3>Stadtausgabe: Und das freie Thema?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Mein Thema hieß Entmenscht. Es war ein psychologisches Thema, es ging um eine Art von Selbstfindung, wer oder was ist man überhaupt.
<h3>Stadtausgabe: Eine Frau als Marionette inszeniert oder glatzköpfig im Badezimmer. Woher nehmen Sie eigentlich diese Ideen?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Ich mache mir oft tagelang Gedanken, wie ich abstrakte Dinge, die ich im Kopf habe, umsetzen kann. Dann baue ich Kulissen, kaufe Dinge auf Flohmärkten oder bei eBay und inszeniere sie so, dass ich dem Bild in meinem Kopf möglichst nahe komme.
<h3> Stadtausgabe: Also akribische Planungsarbeit. Wie lange haben Sie an jedem einzelnen Foto gearbeitet?</h3>
 <span class="important">Konrath:</span> Mit manchen Bauten war ich einen ganzen Tag beschäftigt, aber vieles wird über Wochen geplant.
<h3>Stadtausgabe: Wollten Sie schon immer Fotografin werden?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Eigentlich wollte ich Maskenbildnerin werden, aber nach einem Praktikum beim Fotografen wurde mir eine Ausbildungsstelle angeboten und ich habe sofort zugesagt. Fotografiert habe ich schon als Kind, aber erst dort habe ich entdeckt, welche Möglichkeiten mir die Fotografie bietet.
<h3>Stadtausgabe: Was sind das für Möglichkeiten?</h3>
 <span class="important">Konrath:</span> Dinge, die mich beschäftigen, die ich im Kopf habe, auszudrücken. Bilder, die Geschichten erzählen. Das ganze drum herum, gestalten und inszenieren, das macht mir fast noch mehr Spaß, wie das fotografieren selbst.
<h3>Stadtausgabe: Also auch hier eher abstrakte Themen. Können Sie das bei Ihrer täglichen Arbeit im Mainzer Fotostudio Rimbach ausleben?</h3>
<span class="important">Konrath:</span> Das ist kein Widerspruch. Auch die Portrait-Fotografie ist eine spannende Herausforderung. Ich lerne Menschen kennen und versuche sie künstlerisch in Szene zu setzen. Aber eigene künstlerische Projekte und aufwendige künstlerische Inszenierungen realisiere ich natürlich nur in meiner Freizeit.
<h3> •Armin Gemmer•</h3>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 21:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kreative Köpfe</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/05/17/kreative-koepfe/</link>
			<description>Alexander de Vries stellt das frisch gelegte Ei eines Mainzer Fachverlags auf den Kopf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Der Business Punk</h1>
<h3>Mit Dreiundzwanzig hat er das Marketing-Studium abgeschlossen, kommt aus Höxter in Westfalen, schlägt in Mainz auf und kommt dort gerade recht. Alexander de Vries schlüpft in das frisch gelegte Ei eines Mainzer Fachverlags: die Werbeagentur reinstil. Und das Ei kann er auf den Kopf stellen, der Alex.</h3>
Schablonen liegen ihm nicht. Schon gar nicht irgendwelche Denkschablonen. Konsequent daraus trifft er Definitionen lieber selbst. Etwa die des „Business-Punk“, mit der sich Alexander de Vries absolut identifizieren kann. Dass dieser Business-Punk dann auch rein gar nichts mit den abgerissenen Gestalten in Schwarz zu tun hat, die mit ihren Hunden die Fußgängerzonen deutscher Innenstädte bevölkern, versteht sich von selbst. Im Zug nach Tibet De Vries bringt es ohne Umschweife auf den Punkt: im Beruf das volle Potential abrufen, keine Hürden kennen, für den Erfolg neue Wege einschlagen. Und darüber auf keinen Fall das Leben verpassen. Beispielsweise auf einer Zugreise von Peking nach Tibet, die de Vries für seinen kommenden Urlaub geplant hat. Was zugegebenermaßen zu einem Business-Punk auch besser passt, als Halbpension an der Nordsee. Die Grenze hat sich der inzwischen 27-Jährige selbst gezogen. „Ich überschätze mich nicht. Ich weiß wie alt ich bin und welche Erfahrung ich habe“. Der richtige „Biss“ Es gibt Momente die ein ganzes Leben prägen können. De Vries, bis dahin, nach eigenen Angaben „ein mittelmäßiger, im deutschen Schultrott gefangener Schüler“, erlebte „seinen“ Moment während eines College- Jahres im kanadischen Montreal. „Ich saß zur Vorbereitung einer Mathe-Prüfung mit einem Mitschüler in der Bibliothek und hatte mal wieder überhaupt keinen richtigen Biss.“ Den hatte hingegen der Mitschüler, bestand auf einer gründlichen Vorbereitung und de Vries zog mit. „Das war der Knackpunkt“, sagt er im Rückblick, womit er das anspricht, was ihn seitdem permanent begleitet: Von Ecken und Kanten „Ich habe meinen persönlichen Stil gefunden. Trotzdem eigne ich mir natürlich Dinge von Menschen an, die mich beeindrucken.“ Ein Steve Jobs hat ihn beeindruckt. Obwohl dem Apple-Gründer einige Ecken und Kanten nachgesagt werden. Oder auch vielleicht gerade deswegen. „Alles eine Frage der Überzeugung. Wäre Jobs stromlinienförmig geschwommen, wäre er nie so erfolgreich gewesen“, sagt de Vries. Und legt nach. „Wenn die Agentur irgendwann einmal ohne mich läuft, kann ich mir alles mögliche für mich vorstellen. Und wenn ich davon überzeugt wäre, in einem Surfladen in Australien glücklich zu werden, würde ich das sofort in Angriff nehmen“. Auf eine Prognose, wo und in welcher Position er sich im Alter von 40 Jahren sieht, lässt er sich nicht ein. „Interessiert mich zurzeit überhaupt nicht“, sagt er. Selbst wenn es ihm die berühmte Fee anbieten würde einen Blick in die Zukunft zu werfen? De Vries lacht: „Die würde ich heim schicken“. Zuzutrauen wäre es der Fee aber schon, dass sie de Vries einen Surfladen in Australien zeigen würde.

<b>•Joachim Atbach•</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stadtleben</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/05/17/stadtleben/</link>
			<description>Marie-Juliane Kent macht einen Selbstversuch &quot;ganz unten&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Selbstversuch in der Mainzer Fußgängerzone</h2>
<h1>„Bitte ganz herzlich um eine Gabe …“</h1>
<h3>Ganz unten. Im wahrsten Sinn der beiden Worte sitze ich auf dem Fußgängerzonenpflaster der Mainzer Altstadt. „Sitzung machen“, heißt das, was ich mache, bei Menschen, die vom Betteln leben oder sogar leben müssen.</h3>
Es ist später Vormittag. Die Temperatur ist mehr als kühl. Trotz meiner Unterlage, auf der ich mit angewinkelten Beinen kauere, kriecht die Kälte nach einigen Minuten bis unter die Haut. Da ich keine Geschäftsleute behelligen will, habe ich mich neben ein Restaurant gesetzt, das um diese Stunde noch nicht geöffnet hat. Ich habe mir einen Din-A- 4-Zettel vorbereitet. „Bitte ganzherzlich um eine Gabe“, steht darauf in großen, gut lesbaren Buchstaben, ohne Ausrufezeichen geschrieben. Ich habe mich sehr bewusst gegen „Bin in großer Not!“, „Ich habe Hunger!“ oder „Bitte im Namen Gottes um Barmherigkeit!“ entschieden. Ich halte das Schild auch nicht in den Händen, es liegt vor mir auf dem Pflaster. „Bitte ganz herzlich um eine Gabe.“ Generell hasten die Passanten blicklos an mir vorbei. Was mir irgendwie sogar recht ist. „Ganz unten“ zu sein verursacht überhaupt kein gutes Gefühl. Und noch etwas registriere ich schnell. Schlechtes, kaltes Wetter ist kein gutes Spendenwetter. Kommt es gelegentlich dazu, dann geht das Geldspenden, oder besser gesagt die „Geldübergabe“ ganz schnell. In der Regel zwischen 15 und zwanzig Sekunden dauert es, wenn jemand auf mich zukommt und mir Geld in den Becher wirft. Blickkontakt findet dabei keiner statt. Nur, man spürt es sehr deutlich, dass auf einem herabgeschaut wird. Finden die Spender nicht sofort Kleingeld, verharren sie fast immer im gleichen Abstand, während sie in ihrem Portemonnaie nach Münzen kramen. Ganz überwiegend sind es Frauen, die spenden. Ein Mann, etwa 50 Jahre alt, sehr gut gekleidet, braune, blitzblanke Schuhe mit schwarzem Stockschirm über den rechten Unterarm gehängt, kommt auf mich zu und sagt: „Ich gebe Bettlern grundsätzlich nichts. Schließlich leben wir in einem funktionierenden Sozialstaat. Da braucht niemand zu Betteln. Auch Du nicht.“ Dann dreht er sich um und geht. Eine ältere Dame gibt 50 Cent. „Aber kein Alkohol oder Drogen kaufen, hören Sie“, mahnt sie mit leiser Stimme. Ich nicke. Eine junge Frau mit ihrem Kind an der Hand nähert sich. „Ich kann Sie verstehen“, sagt sie. „Als ich nach der Geburt meiner Tochter ganz allein da stand, war ich fast auch so weit wie Sie.“ Die Frau legt einen Euro in den Becher. „Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute“, verabschiedet sie sich. Nach etwa zehn Schritten dreht sie sich nochmals nach mir um und winkt. Irgendwie scheu. Dann setzt es Anmache pur. „Mädelchen, du bist doch ein ganz süßer Käfer. Das hast Du doch überhaupt nicht nötig. Komm ich lad’ dich auf nen’ Kaffee ein. Oder en Bier. Oder was du auch sonst willst. Kannst es Dir aussuchen.“ Ich schaue zu dem Sprecher hoch. Mitte 40 ist er. Auffallend dunkelrote Gesichtsfärbung. Unrasiert. Schwarze Jeans mit abgetretenem Saum trägt er. Die beigen Turnschuhe machen einen abgetretenen Eindruck. Die Hände hat der Mann in den Hosentaschen. Raucht während er spricht. Dann kramt er in der Hosentasche um einen zerknüllten 20- Euro-Schein hervorzuziehen. Den streicht er glatt, bevor er ihn mir vor das Gesicht hält. Ich schüttele energisch mit dem Kopf. „Was ist, willst Du etwa mehr?“ fragt er laut. „Nein, lassen Sie mich bitte in Ruhe“, sage ich. Gott sei dank dreht er sich sofort um und geht. „Dreckstück. Scheiß Bettelvolk“, höre ich ihn laut sagen. Als Limit für „ganz unten“ hatte ich mir eine Stunde gesetzt. Die knapp vier Euro, die sich in meinem Becher angesammelt haben, gebe ich in den Opferstock einer nah gelegenen Kirche.

<b>•Marie-Juliane Kent•</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Restauranttest</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/05/17/restauranttest-1/</link>
			<description>&quot;Wirtschaftsprüfer&quot; Michael Bonewitz besucht das „Hintz und Kuntz“ in der Altstadt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Wirtschaftsprüfer besucht das „Hintz und Kuntz“ in der Mainzer Innenstadt</h2>
<h1>Schmökern und schmausen mit schöner Aussicht</h1>
Ben und Leon sind für Jungs momentan die beliebtesten Vornamen, im tiefen Mittelalter waren das Heinrich und Konrad, zwei Namen, die man damals gerne mit Hinz und Kunz abgekürzt hatte. Und weil es so viele davon gab, steht „Hinz und Kunz“ bis heute für „Jedermann“. Genau das ist die Zielgruppe, die das Wirtshaus „Hintz und Kuntz“ in der Fischtorstraße 1 ansprechen möchte.
<h3>Das Ambiente</h3>
Modern schaut es aus, freundlich und hell, aber auch ein bisschen ungewöhnlich. Welches Restaurant leistet sich schon eine lauschige Lese- Ecke? Und wo hängen Stuhllehnen an den Wänden, die wie Hirschgeweihe aussehen? Also setzen wir uns erst mal. Vielleicht auf die Lese-Sessel im 60er Jahre-Look oder doch auf die Restaurant-Stühle, die von Arne Jacobsen stammen sollen, Sitzelemente wie sie auch im Mainzer Rathaus zu finden sind. In jedem Fall sitzt Jedermann bequem.
<h3>Der Wirt</h3>
„Wir wollen zeigen, dass wir Mainzer sind“, schmunzelt Kamil Ivecen, der in der Türkei geboren ist und mit acht Monaten nach Deutschland kam. Er hat Jura studiert, aber irgendwann die Liebe zur Gastronomie entdeckt. Seine erste Station als stolzer Wirt war das Lomo am Ballplatz. Lomo ist die Abkürzung für Lounge Moguntia. Viele Ideen, die im Lomo erfolgreich sind, hat er auch im „Hintz und Kuntz“ übernommen. Kamil liebt Bücher und lädt regelmäßig zu Lesungen ein – im „Hintz und Kuntz“ konzentriert er sich auf regionale Autorinnen und Autoren. Mit der Mainzer Sektion von Amnesty International arbeitet er zusammen, Kamil kooperiert aber auch mit dem Mainzer Weltladen oder mit den Winzern vom Roten Hang in Nierstein, die ihm inzwischen sogar einen eigenen Riesling abgefüllt haben.
<h3>Die Philosophie</h3>
In der Küche vom „Hintz und Kuntz“ schwingen Kamils jüngere Brüder, Özgür und Veli, die Töpfe und Pfannen. Eingekauft wird regional, am liebsten vom Mainzer Wochenmarkt, „den haben wir ja direkt vor der Tür“ erklärt Özgür, der im Hotel Freigericht in Alzenau gelernt hat. Der jüngste Spross Veli ging im Bassenheimer Hof bei Michael Müller in die Kochschule. Beide wissen, was Spitzenküche kann, kochen aber im „Hintz und Kuntz“ eher bodenständig und transparent. Ihr Rezept vom hausgemachten „Spundekäsje“ halten sie nicht geheim, es steht im ersten Stock an einer Tür angeschrieben.
<h3>Die Speisekarte</h3>
Rheinhessen Tapas, Tafelspitz oder die grobe Bio-Bratwurst sind die Renner bei den Gästen. Hinzu kommen wechselnde Tagesgerichte, je nach Marktlage und Saison. Das kulinarische Angebot ist überschaubar, pfiffig und gekonnt. Bei den Preisen der Speisen halten sich die drei türkischen Brüder an das Portemonnaie von „Hintz und Kuntz“: Mainzer Spundekäse mit Brezeln (2,80 Euro), Rheinhessische Kartoffelcremesuppe (4,20), Frühlingssalat mit gebratenen Garnelen (8,90), Tafelspitz mit Rahmwirsing und Serviettenknödel (9,70), Grobe Bio-Bratwürste mit Rahmwirsing, Kartoffelpüree und Senf (8,80), auf der Haut gebratenes Zanderfilet an Zitronen-Buttersauce, mit Blattspinat und grünen Bandnudeln (12,80).
<h3>Die Getränke</h3>
Feine Weine vom Roten Hang in Nierstein verraten ein gradliniges Konzept. Der schmackhafte, trockene Riesling etwa vom Weingut Müller Schwabsburg kostet 3,80 im 0,2 l-Glas. Absolut überraschend sind die Bier-Cocktails (0,4 l für 3,80), die Kamil Ivecen selbst kreiert hat. Klarer Favorit: das hausgemachte Tequila-Bier mit Granatapfel, Limetten und Pomeranzenlikör, das könnte der Sommerhit des Jahres werden. Es schmeckt erfrischend und echt lecker.
<h3>Fazit</h3>
„Hintz und Kuntz“ macht seinem Namen alle Ehre, ein Restaurant für Jedermann und Jederfrau, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gutenberg- Museum und mit einzigartigem Blick auf unseren Mainzer Dom. Hier ist den drei türkischstämmigen Mainzern an prominenter Stelle ein überzeugendes Konzept gelungen. Innen ist es zweigeteilt mit Restaurant und Lese-Ecke und ganz ohne Zwang. „Bei uns darf, kann, soll man lesen“, erzählt Kamil, „und wenn ein Gast in sechs Stunden einen Roman ausliest und am Ende nur einen Milchkaffee getrunken hat, dann ist das völlig in Ordnung.“ Zum Glück hat er auch andere Gäste, denn es lohnt sich, neben dem Schmökern auch zu schmausen. Der Service ist aufmerksam und überdurchschnittlich freundlich. Bei schönem Wetter punktet das Hintz und Kuntz auch noch mit einer tollen Terrasse und ansprechender Aussicht. Und wenn Sie mal einen ungewöhnlichen Digestif probieren möchten, empfehle ich den Killepitsch, der hat‘s in sich und nicht nur 90 Kräuter …
<h3>Hintz und Kuntz</h3>
Fischtorstraße 1 · 55 116 Mainz · Telefon: 06131 1444707 · Öffnungszeiten:<br />täglich von 10 bis 24 Uhr, Dienstag bis Samstag sogar bis 1 Uhr geöffnet. Kein Ruhetag.
<h3>Michael Bonewitz ist der Wirtschaftsprüfer. Er ist Autor, Verleger,  Journalist, Moderator und seit über zwanzig Jahren Restauranttester in  Mainz und Rheinhessen. Zugleich ist er Herausgeber und Chefredakteur der  renommierten MAINZ-Vierteljahreshefte. Infos zu Michael Bonewitz:  www.bonewitz.de oder bei Facebook.</h3>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachschuss</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/05/17/nachschuss-4/</link>
			<description>Nullfünf bleiben erstklassig und muss keine schlaflosen Nächte mehr haben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachschuss</h2>
<h1>Die Gelassenheit der 05er-Herzen</h1>
<h3>So, jetzt steht es auch rechnerisch außer Frage: Die Nullfünfer bleiben erstklassig und müssen wegen der Furcht einflößenden Frage keine schlaflosen Nächte mehr haben, ob der 1. FC Köln in seinen letzten beiden Spielen noch 30 Tore schießt. Selten wurden zwei torlose Spiele so begeistert gefeiert wie die gegen Bayern und Wolfsburg.</h3>
Dass eine Nullnummer gegen das weiß-rote Ballett aus Bayern – wenn sie denn auf Gegenseitigkeit beruht - für die manchmal so genannten „kleinen Mainzer“ ein großer Erfolg ist, steht außer Frage. Aber gegen den VFL Wolfsburg? Da muss man schon mal gerade den Klassenerhalt geschafft haben, sonst jubelt darüber auch in Mainz niemand. Die Rekordflut von frühen Toren oder Pfostentreffern der Nullfünfer ist fürs Erste einmal zu Ende. Dafür kann sich nun eine gewisse Ruhe und Gelassenheit in den Herzen von Spielern, Fans und sonstigen Verantwortlichen für den Erfolg von Mainz 05 breit machen. Das Klassenziel ist erreicht, mehr ist diesmal auch nicht drin, man kann sich auf die Ferien vorbereiten. Bekanntlich ist Trainer Thomas Tuchel kein großer Freund von Statistiken und sonstigen Spielereien mit Zahlen. Nach eigenen Angaben konzentriert er sich ausschließlich auf Dinge, die seine Mannschaft und er beeinflussen können. Doch so ganz ohne Arithmetik kommt auch der junge Erfolgstrainer nicht mehr aus. Besonders dann, wenn es um so feierliche Dinge wie Jubliläen geht. Und davon gab es ja in letzter Zeit zwei hochkarätige.
<h3>Heidel verlängert</h3>
Zunächst waren 20 Jahre Christian Heidel als Manager des FSV zu feiern. Dabei ging fast unter, dass sein Vertrag für fünf weitere Jahre verlängert wurde. Aber es wäre auch schon einer Beleidigung gleichgekommen, hätten die Medien daraus eine große Sache gemacht. So zufrieden wie man allenthalben mit Trainer und Management ist, war klar, dass dies nur als Fußnote in die Vereinsannalen eingehen wird. Und dann kam der Gegner des gepflegten Zahlenspiels selbst an die Reihe: Am 32. Spieltag war Thomas Tuchels 100. Bundesligaspiel als Trainer, und das auch noch zu Hause in der Coface-Arena. Und als wenn dies nicht schon genug Anlass zum Feiern gewesen wäre, konnte Mainz 05 an diesem Abend schon den Klassenerhalt 2012 feiern. Gegen den VFL Wolfsburg gab es zwar keinen Fußballleckerbissen auf dem Rasen und schon gar keine Tore, trotzdem aber Zählbares. Mit nunmehr 39 Punkten können sich die Nullfünfer auf ihre vierte Erstligasaison in Folge freuen. Das Wörtchen „wir“ geht den Fans nun wieder leichter von den Lippen, also soll´s hier noch einmal gesagt beziehungsweise geschrieben werden: Wir bleiben erstklassig! A propos „wir“, nebenbei sind wir dann ja auch seit dem Abend des 21. April Deutscher Meister, oder? Zumindest ein bisschen. Jürgen Klopp, der die Dortmunder nun zur Titelverteidigung geführt hat, war und ist doch immer noch ein Mainzer. Außerdem wird er - laut eigenen Angaben während der Feier für Christian Heidel - im Jahre 2024 (wenn Tuchel sein Traineramt nach 18 Jahren zur Verfügung stellen wird) in die Coachingzone von Mainz 05 zurückkehren. Warten wir´s ab.
<h3>Tuchel tritt auf die Bremse</h3>
Auch wenn Thomas Tuchel im Gegensatz zum Präsidenten Harald Strutz ein bisschen auf die Euphoriebremse tritt, hat er vorzeitig seinen Vertrag bis 2015 verlängert: So rosig für die zukünftige Spielzeit sah es lange nicht mehr aus bei den Nullfünfern. Wie bereits nach der vergangenen Rekordsaison melden einige Bundesligaklubs starkes Interesse an Leistungsträgern der Domstädter an. Namen wie Adam Szalai, Jan Kirchhoff oder auch Heinz Müller sollen auf so mancher Wunschliste anderer Bundesligaklubs aufgetaucht sein. Wenn es dem 05-Management gelingt, diese und andere Garanten des diesjährigen Klassenerhalts (und hierzu zählt ohne Zweifel auch Müller trotz seines längeren Bankdrückerdaseins) weiter in Mainz zu halten, so dürfte die sportliche Ausgangslage für die kommende Saison um ein Vielfaches besser sein als im letzten Sommer, als man sich von Holtby, Schürrle und Fuchs trennen musste. Nicht zuletzt würde dies auch für den großen Zusammenhalt innerhalb des Teams und für die starke Identifikation mit dem FSV Mainz 05 sprechen. Denn kein Spieler, der sich für diesen Verein verpflichtet, tut dies mit einer Stammplatzgarantie. Die Spieler kommen somit gar nicht erst in Versuchung, die launische Diva zu geben, wie es bei so manchem Millionenverein zuweilen üblich ist. Gut, der „alte Neue“, Mohamed Zidan, musste erst einmal ein bisschen gestutzt werden und auf den grünen Teppich zurück gebracht werden, auf dem er wohl in Zukunft auf so manche dem Derbyfieber geschuldete Geste verzichten wird. Gibt es noch Ziele für die zu Ende gehende Spielzeit? Gewiss, und eines hat auch wieder mit Zahlen zu tun, denn nun geht die Jagd auf die 40-Punkte- Marke los. Also, auf geht´s, Nullfünfer…

<b>•Joe Dersch•</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 20:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beauty-Shooting</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/04/11/beauty-shooting-5/</link>
			<description>„den Wald und überhaupt die Natur im Frühling…“ , kommt wie aus der Pistole geschossen die Antwort...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>es grünt so grün</h2>
<h1>Wenn’s draußen warm wird – was Anna alles mag</h1>
„den Wald und überhaupt die Natur im Frühling…“ , kommt wie aus der Pistole geschossen die Antwort der 24-jährigen erzieherin. Und somit auch die ideale einstellung für die location, die unserem Fotografen Bernd Siegel für’s April-Beautyshooting der Stadtausgabe vorgeschwebt war. Auf der anderen Rheinseite, bei Wiesbaden-Frauenstein wurde das passende Grün gefunden. Nach dreieinhalb Stunden war dann das Shooting in den Kasten gebracht. Und Siegel mit dem ergebnis rundum zufrieden. Will heißen – Anna darf ein zweites Mal vorbei kommen. Vielleicht im Herbst, zum Indian-Summer- Shooting.

Mehr Fotos von Anna: <link http://www.mainzmachtmit.de/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.mainzmachtmit.de</link> 

Wer es unserem Model nachtun möchte, soll te sich mit aussagekräftigen Fotos bewerben: redaktion@die-lokale-zeitung.de ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mainzer Videotage leiten „KUNST direkt“ ein</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/04/11/mainzer-videotage-leiten-kunst-direkt-ein/</link>
			<description>Im Vorfeld der „KUNST direkt“ richtete „mainzplus CITYMARKETING“ die Mainzer Videotage aus....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mainzer Videotage leiten „KUNST direkt“ ein</h2>
<h1>Auf der Rheingoldhallen-Glasfassade laufen die Bilder</h1>
Im Vorfeld der „KUNST direkt“ richtete „mainzplus CITYMARKETING“ die Mainzer Videotage aus. Künstlerinnen und Künstler projizierten ihre Videoarbeiten auf die Glasfassade der Rheingoldhalle. Die Rheinstraße und die darin mündende Quintinstraße luden allabendlich zum Blick auf die animierten Bilder ein. Präsentiert wurden Werke von Arne Witt, Pia Müller, Uta-Marie Paul sowie der zwischenzeitlich aufgelösten Künstlerinnengruppe „die Abendschau“. „KUNST direkt“ fand zum zweiten Mal statt. Ausrichter ist die „mainzplus CITYMARKETING GmbH, wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur. 

<b>•Joachim Atzbach•</b>
Foto: Joachim Atzbach]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufsschule erhält von Media Markt kabellose Computertastaturen</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/04/11/berufsschule-erhaelt-von-media-markt-kabellose-computertastaturen/</link>
			<description>Der Media Markt Mainz ist als Ausbildungsbetrieb für angehende Einzelhandelskaufleute sehr aktiv....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Berufsschule erhält von Media Markt kabellose Computertastaturen</h2>
<h1>Berufliche Bildung künftiger Fachkräfte sicherstellen</h1>
<h3>Der Media Markt Mainz ist als Ausbildungsbetrieb für angehende Einzelhandelskaufleute sehr aktiv. Dabei engagiert er sich auch im Förderverein der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft und Verwaltung BBS III.</h3>
Am Messestand des Media Markts auf der Rheinland- Pfalz-Ausstellung wurde Schulleiter Gerhard Reuther eine wertvolle Sachspende überreicht: 20 funkgesteuerte Computertastaturen, mit denen die Schüler die interaktiven Multimedia-Tafeln in den Klassenzimmern bedienen können. Robert Everwin, Geschäftsführer des Mainzer Media Markts und Vorsitzender des Fördervereins, will mit der Spendenübergabe während der Rheinland-Pfalz-Ausstellung auch ein Signal an die Öffentlichkeit richten: „Viele Eltern engagieren sich in den Fördervereinen der Schulen, in denen ihre Kinder unterrichtet werden. Genauso sollten auch viel mehr Ausbildungsbetriebe die Arbeit der Berufsschulen unterstützen. Schließlich liegt es im ureigenen Interesse der Unternehmen, eine exzellente berufliche Bildung ihrer künftigen Fachkräfte sicherzustellen.“
Die Idee, der BBS III die 20 kabellosen Computertastaturen zu spenden, kam Robert Everwin spontan bei der Einweihung eines Schulneubaus. Dabei fiel ihm auf, dass die Klassenzimmer zwar mit hochmodernen Schultafeln, sogenannten Active Boards, ausgestattet waren, ausreichend Tastaturen zu ihrer Bedienung jedoch fehlten. „Es gab verkabelte Tastaturen, die nur von den vorderen Reihen aus bedient werden konnten. das nützt Schülern, die in der dritten reihe oder weiter hinten sitzen, überhaupt nichts“, so der Media Markt Chef. Bei der Spendenübergabe war die BBS III durch den Schulleiter Gerhard Reuther, die Lehrerin Martina Krämer sowie durch eine Schulklasse
<b> •Marie-Juliane Kent•</b>
Foto Marie-Juliane Kent]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Feierlicher Festakt zum 150-jährigen Jubiläum der MVB</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/04/11/feierlicher-festakt-zum-150-jaehrigen-jubilaeum-der-mvb/</link>
			<description>Die zentrale Frage, in der sich die gesamte Erfolgsgeschichte der Mainzer Volksbank (MVB)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Feierlicher Festakt zum 150-jährigen Jubiläum der MVB</h2>
<h1>Dem genossenschaftlichen Gedanken verpflichtet</h1>
<h3>Die zentrale Frage, in der sich die gesamte Erfolgsgeschichte der Mainzer Volksbank (MVB) widerspiegelt, stellte Uwe Abel, Vorsitzender des MVB-Vorstands, gleich zu Beginn seiner Begrüßungsansprache: „Wie kann es angehen, dass eine Bank 150 Jahre überstehen kann. Was macht uns so einzigartig und resistent gegenüber Krisen?“</h3>
Abel blieb dann seinem Publikum, im bis auf den letzten Platz besetzten Großen Haus des Staatstheaters, die Antwort auch nicht lang schuldig. „Uns trägt der genossenschaftliche Gedanke und die damit verbundenen Werte“, stellte er im Dialog mit ZDFJournalist Udo van Kampen, dem Moderator des Festaktes, selbstbewusst fest. Die MVB wolle auch weiterhin an ihrer Erfolglinie festhalten, als die Bank für den privaten und gewerblichen Mittelstand. „Eine dem genossenschaftlichen Gedanken verpflichtete Universalbank, die versteht, was der Kunde will“, unterstrich auch Bernd J. Hammer, Vorsitzender des MVB-Aufsichtsrates.
Die Wurzeln der Genossenschaften führen zurück in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf den genossenschaftlichen Grundprinzipien Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung gründet der Erfolg der Genossenschaften – damals wie heute. Die Stärkung und Förderung der einzelnen Mitglieder sind bis heute Ziel genossenschaftlicher Organisationen. Die Mitglieder einer Genossenschaft sind Eigentümer, Träger und gleichzeitig auch Kunden, sie sind Kapitalgeber und Gewinnbeteiligte. „Der Zweck der Gründung wurde nie aus dem Auge gelassen und die bewährten Grundsätze hat man bei allen Einrichtungen beibehalten“. Dieser heute noch gültige Satz, stammt von W. Bömper, Direktor der Mainzer Volksbank vor 125 Jahren. Knapp 100 000 Mitglieder zählt die 1862 unter dem Namen „Vorschussverein“ gegründete MVB. Heute ist sie die viertgrößte Volksbank bundesweit. Den rund 270 000 Privat- und Firmenkunden stehen mehr als 1 000 gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alle Finanzfragen zur Verfügung. Bei der Kontaktaufnahme mit der MVB können die Kunden zwischen vier Optionen, abgestimmt auf ihre jeweiligen persönlichen Rahmenbedingungen und Präferenzen, wählen: Der Kontakt von Mensch zu Mensch in einer der 36 Filialen, der Kontakt über die MVBdirekt, die hauseigene Direktbank, mit persönlichem Kontakt an sieben Tagen in der Woche sowie das mobile Finanzberater- Team der MVB-Mobil, mit möglichen Terminen auch außerhalb der hauseigenen Öffnungszeiten.
Abgerundet wird das Angebot der MVB durch die eigene Website www.mvb.de zur Kontaktaufnahme rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Eine herausragende Beratungsqualität bestätigte der Mainzer Volksbank Focus- Money. Bereits zweimal in Folge wurde die MVB am Bankenplatz Mainz ausgezeichnet und darf sich „Beste Bank 2010“ und „Siegerbank 2011“ nennen.

•Joachim Atzbach•
 Foto: Joachim Atzbach]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Szene</title>
			<link>http://lokalestadtausgabe.de/mainz/datum/2012/04/04/szene-2/</link>
			<description>Am ehemaligen Mainzer Südbahnhof ist heute eine pulsierende Partymeile</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>„Nightclubbing, we’re walking through town ...“</h2>
<h1>Pulsierende Partymeile am Südbahnhof</h1>
<h3>Star Club, Roxy, Panama, Aqua Colonia und Comodo, es tut sich was in Mainz. Dort wo früher das heruntergekommene Südbahnhofareal das Erscheinungsbild prägte, ist still und leise eine pulsierende Partymeile entstanden, die es in lauen Sommernächten durchaus mit der einer südeuropäischen Szenenmetropole aufnehmen kann.</h3>
<h3>Angefangen hat alles mit einem ausgemusterten Bauwagen.</h3>
Noch nicht einmal zehn Jahre ist es nun her, seit die Studienfreunde Gerrit Schick und Norbert Schön am Südbahnhof auf der grünen Wiese eine alternative Partylocation aus dem Boden stampften. Das Sperrmüllinterieur und die sensationell niedrigen Getränkepreise sind heute noch legendär und haben das Schick&amp;Schön zur angesagtesten Location der Region gemacht. 2006 wurde der Südbahnhof abgerissen. Da die Betreiber den Leerstand vor dem Umbau nutzten, mussten sie der Neugestaltung weichen. Aber ein Anfang war gemacht.
<h3> Die Partylocation über den Dächern von Mainz</h3>
„Für uns war klar, dass es in Mainz eine grundsätzliche Lücke an guten Clubs gab und dies der Ort sein wird, an dem sie sein könnten“, erklärt Star Club-Chef Bülent Yilmaz. Kein Zufall also, dass er und sein Kompagnon sich genau dort ansiedelten. Auch das 2001 eröffnete Star entwickelte sich aufgrund der Location im Penthouse des CineStar-Palastes schnell zum überregionalen Magnet der Szene. Besonders die Studentenpartys mit langen Öffnungszeiten am Mittwoch ziehen Woche für Woche viele Leute aus Frankfurt an. Becks Bier und Rotkäppchen Sekt gibt es die ganze Nacht für 1,50 Euro. Mittlerweile hat das Star ein riesiges Einzugsgebiet und ist so etwas wie das Zugpferd für die umliegende Gastronomie am Südbahnhof.
<h3>Allianz statt Konkurrenz</h3>
„Wir sind keine Konkurrenten, wir profitieren alle davon, dass wir insgesamt möglichst viele Leute in die Südstadt holen“, erklärt Yilmaz und schwärmt von warmen Sommernächten und einem Lebensstil, in denen das Partyvolk ständig von einer Location zur nächsten zieht. Das Konzept geht mittlerweile so gut auf, dass die Star-Betreiber vor zwei Jahren mit dem Roxy in unmittelbarer Nachbarschaft einen zweiten Club eröffnet haben, ohne sich selbst das Wasser abzugraben. „Während das Star oft nur die ganz Jungen angesprochen hat, ist das Roxy eher ein 28-plus-Club mit R’n’B, House und Black Music“, erläutert Yilmaz und belegt damit, warum der Konkurrenzgedanke abwegig ist.
<h3>Comodo statt Kinoklause</h3>
Ähnlich sieht das auch Comodo- Betreiber Kurosh Baianati. Als er 2009 die Lounge des CineStar- Kinos übernahm, fristete diese eher ein Schattendasein. Kinobesucher blieben höchstens mal auf ein Bier. Heute ist das Comodo eine Lounge mit Stilelementen der 70er Jahre und vielen kleinen Design-Details. Gerade in den Anfangszeiten waren die Nachbarn da, wenn Not am Mann war. „Als die Klimaanlage ausgefallen war, brachten die Star-Betreiber Eis“, erinnert er sich. Auch sonst hilft man sich gegenseitig mit aus und die Nachbarn gehören zu Baianatis Stammgästen. Für ihn ist Konkurrenz ohnehin kein Problem, denn er betreibt eine Bar und keinen Club. Selbstverständlich ist es Ehrensache, dass er auch nie einen Club in unmittelbarer Nähe des Roxy und des Star eröffnen würde. Da Baianati jahrelang Türsteher war und später ein eigenes Unternehmen hatte, das auf Gastronomie und Veranstaltungen spezialisiert war, kennt er fast jeden und hat sich sozusagen von Anfang an seine eigenen Stammkunden mitgebracht. Besonders nach Kinoschluss verwandelt sich das Comodo zum Mekka für Nachtschwärmer. Wenn die umliegenden Clubs bereits geschlossen sind, trifft man sich hier zum Feiern auf zwei Etagen bis morgens um 10 Uhr. „Die Leute finden hier alles. Keiner muss für mehr als 20 Euro mit dem Taxi zum Euro Palace fahren“, erklärt der Comodo Chef.
<h3> Beste Bar im Rhein-Main-Gebiet</h3>
Ebenfalls eine Bar, aber doch wieder ganz anders als das Comodo ist das nur wenige Meter entfernte Panama. Schon die Location in der ehemaligen Lampenfabrik ist Kult und die lebensgroße Kuh so etwas wie das Markenzeichen der Panama Bar. Einst vom Journal Frankfurt als beste Bar des Rhein-Main-Gebietes ausgezeichnet, zielen die ausgefallenen Cocktail-Kreationen und der gemächliche Sound eher auf das „erwachsene“ Publikum. Hier fühlen sich auch 60jährige noch wohl.
<h3> Nicht nur für Exilkölner</h3>
Das Aqua Colonia genau Visà- vis bildet sozusagen den Kontrast zu den Clubs und Bars. Schon beim Eintreten sieht man zur Linken auf den Mainzer und zur Rechten auf den Kölner Dom. Köln trifft Mainz. Hier ist der Name Programm. Bei Gerichten wie „Himmel und Erde“ und einem Kölsch aus dem Stichfass fühlt sich jeder in Mainz gestrandete Kölner sofort heimisch. Seit dem Besitzerwechsel ist das Kölnisch Wasser, wie es damals hieß, nicht mehr nur Anlaufpunkt für Exil-Kölner sondern auch für alle Mainzer und diverse Touristengruppen, die unter der Silhouette des Mainzer Doms Pils trinken, Handkäs´ mit Musik und andere deftige Gerichte zu sich nehmen.

•Armin Gemmer•]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 15:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
