Kräfte bündeln

An die Urlaubstage kann ich mich gerade sehr gut gewöhnen – Ruhe, Zeit und vielleicht auch Sonnenschein. Denn längst habe ich mich daran gewöhnt, dass dieser hierzulande im Sommer keineswegs gewährleistet ist. Ja, ich denke, es liegt auch ein gewisser Reiz in dem, was wir gewohnt sind. Das macht das Leben sympathischer. Damit lassen sich manche Wogen glätten, manche Erwartungen beschwichtigen, über deren mangelnde Erfüllung wir sonst hadern würden. Aber Vorsicht, Gewöhnen kann auch ganz schön gefährlich werden. Wenn wir nicht merken, in was wir uns schleichend verwandeln. In einen trägen Menschen, dem es nicht der Mühe wert erscheint, um etwas zu ringen. Denn gerade im Ringen um ein Ziel liegt oftmals mehr Erfüllung als in Sonnenschein beschienenem Müßiggang. Sicherlich brauchen wir manchmal Oasen, die uns Kraft geben, auf anderen Feldern stark zu sein. Unsere Kräfte sind ja nicht grenzenlos. So gehört das Akzeptieren von Unvollkommenheit dazu, jedenfalls angesichts Herausforderungen, bei denen es unabdingbar auf die Koordination mehrerer Teilkräfte ankommt. Eine schöne Erfahrung hierzu gibt es ganz in der Nähe. Die Partnerschaftsschaukel verbindet zwei Schaukeln über zehn Meter. Diese können dann in Bewegung gebracht werden, wenn einer der Partner schaukelt und der andere sich schaukeln lässt. Worin man sich natürlich auch abwechseln kann. Ja, so funktioniert das Leben eben im Wechsel von Phasen, die wir laufen lassen und Phasen, in denen wir uns engagieren müssen. Probieren Sie es aus: Schloss Freudenberg in Wiesbaden ist nur wenige Autominuten entfernt, aber immer heilsam in Erfahrungsvermittlung.

Sinne positiv lenken

Kennen Sie das: Sie ärgern sich über ein Flugzeug, das wieder einmal Lärm verbreitet. Dazu mischt sich Vogelgesang, der aus den Baumwipfeln kommt. Draußen, von der Straße schrillt die Sirene eines Krankenwagens. Und dann meldet sich das Telefon. Alles da, alles im selben Moment, doch aus ganz unterschiedlichen Erlebnisfeldern. Wir entscheiden in jedem Augenblick, welcher Wahrnehmung wir den Vorzug geben. Wollen wir den durch das Flugzeug hervorgerufenen Ärger in uns ausbreiten lassen, oder uns am Vogelgezwitscher erfreuen? Wir haben es in der Hand. Es ist uns sogar möglich, unsere Wahrnehmung ganz woanders hin zu lenken. Uns zu erinnern an Wahrgenommenes, Erlebtes, Gespürtes. Und selbst in der Vergangenheit können wir noch weitere Ebenen entdecken. Mit einer solchen Selektion aus gewesenem und gegenwärtigem Angebot von Wirklichkeitspartikeln oder sogar auch Visionen, gestalten wir tagtäglich unsere Welt. Das bedeutet aber auch, dass es entscheidend ist, was wir gerade zulassen an Wahrnehmung. Da haben wir es im Sommer mit seinen Sonnenstrahlen, den Blumenwiesen, den Plätzen mit Straßencafés natürlich leichter, als an einem trüben Wintertag, unsere Sinne positiv zu lenken. Wir sind gleichsam der kreative Geist, der aus all dem Angebot uns einen angenehmen, einen geistreichen, einen traurigen oder einen besinnlichen Tag gestalten kann. Deshalb testen Sie es doch einfach einmal und schalten Sie um auf das, was sich um Sie herum in diesem Moment noch wahrnehmen lässt. Vielleicht gefällt Ihnen eine andere Variante dieses Tages ja besser?

Welches Lebensgefühl darf es sein?

Jetzt öffnen sie wieder die Rheinstrände. Wir können mit den Füßen im Sand spielen und dabei ein kühles Getränk schlürfen. Oder wir entscheiden uns für Livecooking im italian oder chinese Style. Erlebnisgastronomie an allen Ecken und für jedermann das gewisse Etwas dabei. Wir wollen nicht nur ein Bier trinken oder eine Pizza essen. Emotionen je nach Stimmungslage sollen bedient  werden, damit wir ein bestimmtes Lebensgefühl heraufbeschwören und damit mental auf Reisen entfliehen können. Eigentlich wäre es schon ein Genuss, etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Eine Steigerung ist es dann, dafür ein Restaurant zu besuchen. Und jetzt soll es nicht nur ein nettes Ambiente sein. Heute braucht ein Lokal mehr als 1000 Follower auf Facebook. Dafür muss Sand aufs Parkdeck geschaufelt werden, der rohe Fisch auf Schiffchen an uns vorbei fließen oder das Essen individuell vor unseren Augen kreiert werden. Wenn so das Essen zum Erlebnis kultiviert wird, können wir uns dann überhaupt noch auf den Geschmack konzentrieren? Oder tritt dieser sogar in den Hintergrund? Und werden wir dann immer mehr verleitet, andere Dinge tun, fühlen und sehen zu wollen, als das eigentliche Leben, in dem wir uns gerade bewegen?

 

Teures Lehrgeld

Nur weil wir alles können, ist es eben nicht immer gut. Vielleicht sollten wir uns einmal öfter in Demut überdenken vor dem nächsten Schritt, vor dem nächsten Handeln.

Zweifelsohne gab es gute Gründe, Atomenergie zu nutzen. Wir konnten hiermit Energie nah und kostengünstig produzieren. Warum nicht? Vielleicht weil eben ein Mensch mehr Respekt vor den Unabwägbarkeiten haben sollte. Nicht weil wir meinen, etwas zu beherrschen, tun wir dies auch. Und genau hier fehlte Bescheidenheit, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, die Demut, uns zu beschränken.

Wir sind eben doch immer noch ein Teil der Natur, die uns umgibt. Unser Verstand, mit dem wir so manches erkennen können, lässt uns hier hochmütig werden. Jetzt ist noch herrlich blauer Himmel und im nächsten Moment zieht ein Gewitter auf. Die Natur lässt sich nicht kalkulieren. So ist es auch recht verwegen, unsere Planungen so vorzunehmen, dass wir meinen, diese zu beherrschen. Ein kalkuliertes Risiko ist eben doch ein Risiko auch wenn die Prozentzahl noch so vernachlässigbar scheint. Doch wenn dann das Restrisiko eintritt, trifft es zu 100 Prozent. Und so ist es überhaupt sehr verwegen, mit solchen Energiegewalten zu spielen.

Leider muss die Welt erst teures Lehrgeld zahlen, bis wir wieder uns in Demut besinnen und zurück zur Einsicht kehren, dass wir eben doch nicht alles beherrschen, was wir können.

Barbara Reiser • Herausgeberin


Kerzenschein in unserer Stadt

Da sind sie wieder. Die Lichter, die unsere Straßen und Plätze schmücken und ein wenig von ihrem Glanz auch in unsere Herzen schicken. Das macht es uns auch leichter, unsere Umwelt mehr mit dem Herzen wahrzunehmen. Mit dem Kerzenschein steigt auch die Sensibilität für die anderen Menschen um uns herum. Wir sehen Freude, Einsamkeit, Trauer und lassen diese Gefühle mehr zu, als in anderen Jahreszeiten. Wir üben uns, mit dem Herzen zu sehen. Denn wie der Fuchs dem kleinen Prinz schon sagt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Eine Qualität, die in unseren komplexen Zeiten zunehmend wichtiger für uns werden wird. Denn wenn der Verstand immer weniger alles um uns herum in seiner Vielfalt erfassen kann, sind wir umso mehr auf die Wegweisungen unseres Herzens angewiesen. In einem Bruchteil einer Sekunde können wir einen Menschen für uns einschätzen. Unser Verstand lässt uns vielleicht seine Vita erfassen, ist aber völlig hilflos, wenn es darum geht, zu sehen, was diesen Menschen so wertvoll für uns macht.
Ich wünsche Ihnen viel Kerzenschein in dieser Jahreszeit.

Lieber Leser,

Sind unsere Leser wirklich lieb, sind sie eher geneigt, auf jeden Fall sind sie es uns wert. Genau das ist es, was mir heute durch den Sinn ging. Wir sprechen Sie immer als liebe Leser an. Wie in unserem Bild das kleine süße Mädchen mag das ja wohl auch stimmen, wenn der Wissensdurst schon in jungen Jahren so ausgeprägt gelebt wird.
Aber sind all unsere Leser auf lieb zu reduzieren. Lieb wären sie, wenn die Straßen sauber blieben, keiner ungeduldig hupen und jeder mit einem Lächeln seiner Wege gehen würde.
Da solche Auswüchse von Freundlichkeit sich in Regel nicht anhäufen, bleibt doch wirklich die Frage zu stellen, wie wir Sie ansprechen sollten. Auf jeden Fall sind Sie es uns wert, uns eine ganz spannende Redaktion einfallen zu lassen. Aber wir haben auch Achtung vor Ihrer Meinung und wollen diese möglichst treffen. Also geneigter Leser mit hochachtungsvollem Gruß…? Immer aber schätzen wir unsere Leser im doppelten Sinn. Wir schätzen ein, was Sie interessieren könnte und wir schätzen Ihr Interesse, das Sie uns immer wieder bekunden.

Wir machen mit

Jedes Kind will mitmachen bei dem, was andere tun. Mit dieser Einstellung wird der Sozialisierungsprozess gefördert. Denn beim Mitmachen erlangen wir neue Erfahrungen, können uns probieren in unbekannten Gebieten. Aber das Mitmachen hat auch noch eine andere Komponente. Jede Gemeinschaft ist auf ein Mitmachen angewiesen. In der Familie klappt es nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Jeder Verein braucht seine engagierten Mitglieder. Und unsere Gesellschaftsordnung ist eine demokratische, der auch der Gedanke des Mitmachens, Mitdenkens, Mitentscheidens zu Grunde liegt.
Das heißt also, auch wenn wir gerne mal alleine sind, alleine entscheiden, alleine uns erproben, so brauchen wir doch das soziale Miteinander, die Verzahnung mit den Menschen in unserem näheren und weiteren Umfeld. Das hilft nicht nur dem Gemeinwesen, sondern ist auch immer eine Bereicherung für uns. Denn wo sollen wir denn die vielen Erfahrungen sammeln, wenn nicht in den Begegnungen mit Menschen, auf die wir treffen.
Also bleibt das Mitmachen uns als wertvolle Eigenschaft unser ganzes Leben lang erhalten, nutzen wir das.

Standpunkte

Ein Schuh ist eben doch nicht nur ein Schuhwerk zum Laufen. Ganz deutlich werden hier auch Zeichen gesetzt. Es verleiht der Trägerin nicht nur Größe, sondern bringt auch zum Ausdruck, wie sie sich gerade fühlt. So setzt sie sich mit dem Schuh Schritt für Schritt auch in Szene. Zwar kommt so ein Schuh klein daher, aber im Gesamtarrangement doch von entscheidender Wirkung, stellt man sich nur zum edlen Outfit einen schlampigen Wanderschuh vor.

Darüber hinaus verändert sich auch mit dem Schuh unser Schritt. Wir schreiten oder schlendern, wir wandern oder klettern; und im Pantoffel schlürfen wir über den Boden.

Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, was ich am Fuß habe. Der Schuh kann auch drücken oder zu locker sitzen, was auch kein Spaß ist.

Wie man es auch nimmt, so ein kleines Detail kann das Wohlbefinden schon ganz schön beeinflussen. Nicht nur für die Außenwirkung auf andere, sondern auch in dem, was er mit und aus der Trägerin macht. Und schließlich: Geht einem dieses „Ich steh’ drauf!“ nicht auch locker über die Lippen, wenn man etwas mag?

So verhält es sich mit zahlreichen Details, die uns Tag für Tag umgeben. Vielleicht sollten wir gelegentlich mal etwas genauer hinschauen.

Manchmal muss es ein Hochseil sein

Ausflug ist nicht gleich Ausflug. Wer jetzt im Sommer im Kletterpark landet, wird merken, dass so manche Erfahrung unter die Haut geht. Denn das Klettererlebnis in luftiger Höhe bringt so den ein oder anderen doch an seine Grenzen und über diese hinaus. Was vom Boden aus noch so aussah, als könne man es bewältigen, stellt sich in 5 und mehr Metern Höhe doch als unüberwindbar dar. Und wenn man es dann trotzdem schafft, hat man nackter Angst oder zumindest einem reichlich mulmigen Gefühl direkt ins Gesicht geschaut.
Aber gerade die Grenzüberschreitung, das Wagnis in schwindelnder Höhe, wo man eben keinen sicheren Boden unter den Füßen hat, bringt neue Impulse. Der Ausflug wird über das positive Erlebnis hinaus zur heilsamen Erfahrung. Die Welt sieht von oben ganz anders aus als von unten. Nach der Grenzerfahrung hat man sich eine erweiterte Sicherheitszone erobert, mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten gewonnen.
Denn ohne solchen Zwang, die selbst gewählte Krise zu bewältigen, die ein gerade bestiegenes Hochseil auslöst, fällt es uns schwer, in letzter Konsequenz mutig zu sein. Wir verstecken uns meist lieber hinter jeder Menge Bedenken, schauen zwar mal um die Ecke, aber es muss schon einiges passieren, bevor wir uns wirklich trauen, Gewagtes anzupacken. Und einmal oben, führt der Weg eben nur über den Parcours wieder zurück auf stabilen Boden.

 

Wild soll es blühen

So eine Wildblumenwiese ist eine Erholung fürs Auge. Hier darf wachsen, was und wie es wachsen will. Und was zeigt uns die Natur? Es wird auch ohne unser Dazutun wunderschön.
Da gibt es so manch gestylten Garten, der sich nach meinem Geschmack hiermit kaum messen kann.
Vieles können wir mittlerweile beeinflussen. Schönheit mit dem chirurgischen Messer, Verjüngung mit Tinkturen und Salben, Sonnenbräune mit Leuchtröhren. Aber ist das alles immer so sinnvoll? Ich habe manch alten faltigen Menschen als wirklich schön und ausdrucksstark empfunden. Weil sich hier das Leben spiegelte – ganz ungeschminkt, wie es gekommen ist, ganz wie der Mensch an seinen Freuden und Sorgen gewachsen ist.
Weniger ist wirklich oft mehr. Die Bionik zeigt uns sogar, wie viel wir von der Natur und ihren Prozessen heute noch lernen können. Ob der Klettverschluss, der Schmutz abweisende Autolack oder die ergodynamische  Sportbekleidung – aus der Natur lassen sich viele Erkenntnisse gewinnen, die uns den Alltag erleichtern.
Trotzdem meinen wir manchmal zu oft, unbedingt eingreifen zu müssen, wo eine respektvolle Zurückhaltung ein viel imponierenderes Ergebnis hervorbringen würde.
So sollten wir uns umso mehr an der Wildblumenwiese als einem der letzten Refugien ungestylter Natur erfreuen.

Bewegung in der Stadt

Jetzt gehören sie wieder zum Stadtbild, die Jogger, Surfer, Inliner, Radfahrer oder Spaziergänger. Die Stadt ist nicht mehr nur Ziel, um etwas zu erledigen. Nein am Flussufer, in den Parks und grünen Oasen tummeln sich die Menschen und bringen Bewegung ins Spiel.
Das bewegte Stadtbild versetzt aber auch den Betrachter in Schwingung. Entweder sehnt er sich selbst nach seinen Joggingschuhen oder zumindest regen doch die bunten Szenen den Geist an, zu erwachen und am Leben teilzunehmen. Denn Lebenslust ist ansteckend. Begegnungen sind vorprogrammiert und es entwickelt sich eine Eigendynamik, die mit sich reißt.
Ähnlich geht es den Menschen wohl auch mit den Artikeln unserer Stadtausgaben. Die zahlreichen engagierten Personen, die hier einfach aus dem Nichts ins Licht treten und von ihren Aktivitäten berichten, regen an, auch etwas zu bewegen. Wenn der oder die das kann, ist es dann vielleicht doch möglich, diese oder jene lang gehegte Idee umzusetzen? Leben heißt,  in Aktion treten. Wir zeigen Menschen unserer Stadt, die in ihrem Umfeld Akzente gesetzt und damit etwas in Bewegung gebracht haben, das wiederum andere Menschen inspiriert, sich hier anzuschließen, mitzumachen oder einfach mal auszuprobieren.
Das Feld der Entdeckungen ist riesig. Gehen wir es an!

 

Der Frühling lässt uns strahlen

Das muss erst mal beschnüffelt werden. Wie riechen die Tulpen, wie das Gras? Missy macht sich geschäftig mit ihrer Nase ein Bild von der frühlingshaft veränderten Welt. Die Vulkanwolke am Himmel interessiert nicht, wenn es hier auf Erden so wenig braucht, um glücklich zu sein.
An den Jahreszeiten merken wir es ganz deutlich, alles verändert sich stetig. Was wir aber nicht so wahrnehmen, wir verändern uns mit den äußeren Veränderungen. Schleichen wir mit traurigen Gesichtern in den grauen Wintertagen umher, so kann man uns jetzt quasi aus allen Poren strahlen sehen. Hat rote Beleuchtung Einfluss auf den Geschmack von Rotwein, wie die Uni Mainz unlängst feststellte, so fallen mir gleich unzählige Gelegenheiten ein, bei denen Geruch meine Befindlichkeit prägt. Der Frühlingsduft, der Missy hier beeindruckt, die Vorboten eines guten Essens, die aus der Küche strömen und alle Geschmacksnerven aktivieren oder der Duft eines Parfums. Direkt entsteht bei mir eine Resonanz mit den Einflüssen des Umfeldes.
Also von wegen mein Kopf entscheidet, weit gefehlt. Denn bei knurrendem Magen kann nur schon die nächste Currybude hier recht ernüchternd sein. Ganz bescheiden stellen wir dann fest, wie verwoben wir mit der ganzen Außenwelt sind, mit dem Wind vom Essensstand, dem Regen, der Sonne, dem Blütenduft, dem Wohlgeruch und dem Gestank, dem zarten Vogelgezwitscher oder dem Fluglärm. Nach all den einströmenden Einflüssen bleibt nicht mehr viel Autonomie, wohl aber viel Möglichkeit, den Frühling zu genießen …

Wir sind angekommen

 Dieser Schnappschuss ist für uns sehr bewegend. Es stürmt in dieser nachgestellten Bahnhofszene. Der Arbeiter muss seinen Hut halten und sein Schlips fliegt durch die Gegend. Xyntia hat der freundliche Leser diese Szene genannt, über die wir sehr geschmunzelt haben. Unser Plakat auf der kleinen Litfasssäule war das eigentlich Bewegende dabei.
Bewegend war für uns dieses erste halbe Jahr sowieso, in dem unsere Stadtausgabe das Laufen gelernt hat, bewegend waren auch die vielen Anrufe und Anregungen zu unseren Plakaten, die wir an die Mainzer Litfasssäulen gebracht haben. Aber besonders bewegend ist dann doch so ein liebevoller Umgang mit unserer noch
jungen Stadtausgabe, auf die wir mit Stolz blicken und die sich doch dann so schnell in den Köpfen der Mainzer etablieren konnte.
Bei dieser Gelegenheit vielen Dank für all die ermutigenden Begegnungen mit Jung und Alt bei der Verteilung in Mainz durch unsere Promotoren, für all die netten Mails und Telefonate, die wertvollen Anregungen, die engagierte Anteilnahme an der nicht immer ganz leichten Geburt so einer neue Zeitung.
Heute nach einem halben Jahr können wir sagen, wir haben es geschafft. Wir sind angekommen. Trotzdem werden wir uns natürlich stetig weiterentwickeln, aber erst einmal sind wir in Ihren Köpfen angekommen. Und das Miteinander mit unseren Lesern inspiriert uns immer wieder aufs Neue. So freuen wir uns auf eine spannende Zukunft mit Ihnen.

 

Bereit sein für den Augenblick

 

Ein trüber Tag, trostloses Wetter, grau in grau, so kennen wir die Stimmung sobald wir vor die Tür gehen und genau deshalb ersehnen wir uns die ersten Frühlingsstrahlen.
Und dann setzt sich einfach diese Frau so seelenruhig ans Ufer mit dem Kleinkind. Vielleicht geht es ihr gar nicht schlecht dabei. Vielleicht ist sie sogar überglücklich, gemeinsam mit dem Enkelkind Rhein, Schiffe und Vögel betrachten zu können. Dinge wahrzunehmen, die ihr ohne die wachen Kinderaugen vermutlich entgangen wären.
Das wäre nicht verwunderlich. Wir können bei schlechtem Wetter in Sonnenlaune sein und bei strahlendem Sonnenschein unglücklich durch die Welt laufen. Denn es ist der Beobachter, nicht der Zusammenhang, auf den es ankommt. Wenn diese Frau und das neugierige Kind die Stimmung am Rhein genießen können, dann liegt das an den Beiden. Die Rahmenbedingungen sind dabei relativ unbedeutend. Wäre jetzt ein warmer Sommertag und die Frau säße einsam und allein auf der Bank, so wäre der Genuss des schönen Wetters vielleicht sogar geringer als der dieser Szene.
Deshalb gilt es immer wieder die Sinne offen zu halten und all die Entsprechungen zu entdecken, die uns jeder einzelne Moment präsentiert, die uns im jeweiligen Augenblick umgeben und die wir vielleicht nicht wahrnehmen können, weil wir nicht bereit dafür sind. Kinderaugen können uns dabei helfen, uns mehr im Hier und Jetzt zu verankern und die ganzen vielen ablenkenden Gedanken außen vor zu lassen.

 

Der Narr in uns

Jetzt sieht man sie wieder überall: die Narren. Bunt kostümiert mit lautem Gezeter machen sie auf sich aufmerksam. Sie äußern sich frech über die menschlichen Eigenarten, ziehen über die große und kleine Politik her und scheuen sich nicht, den Finger genüsslich in so manche Wunde zu legen. Hinter all dem kritischen Frohsinn steckt immer ein Quäntchen Wahrheit, das öfter auch mal weh tut. Wie die Dornen an der Rose. Augenscheinlich ist alles so schön, die Dornen können allerdings ganz schön verletzend sein, wenn man auf sie trifft.
Alles hat eben zwei Seiten, eine Schokoladenseite und eine, die manchmal bitter schmeckt. Nichts ist rundum gut. Deshalb ist es manchmal hilfreich, sich die zweite Ebene anzuschauen. Dann erst können wir mit erweitertem Bewusstsein verändernd eingreifen. Und für solche Perspektivenwechsel, ist der Narr verantwortlich: Uns mit Humor verpackt die Seite zu zeigen, die vielleicht nicht so schmeckt, sich aber mit Lachen leichter verdauen lässt. Wie die Hofnarren einst hat die politische Fastnacht eine wichtige Rolle. Jenseits vom wohl formulierten Politikjargon und dem vorbehaltlosen Glauben an das Gute im Menschen, dürfen die Narren uns den Spiegel vorhalten. Und in den bunten Verzerrungen erkennen wir so manch wahren Gesichtszug.

Schnee von gestern und das Beste für morgen

 Wann hatten wir in den letzten Jahren schon einmal so eine Schneelandschaft um Mainz herum und auch so viel weiße Pracht in der Stadt? Etwas wehmütig fühle ich mich an meine Kindheit erinnert. Schneemann bauen, Schlitten fahren, Schneeballschlacht.
Denn eigentlich sind sie verschwunden die Schneemänner und Schlitten aus unseren Wintern. Der Vorteil ist, wir haben auch wärmere Sommer. Oder sind sie zu heiß, wie man auch schon hier und da hört.
Wir sind selbst schuld, so lautet das Urteil. Klar, der Mensch ist mit seinem Handeln in der Vergangenheit verantwortlich für die Klimaveränderung. Was verhalten wir uns auch so umweltfeindlich?
Doch eigentlich ist das letzten Endes auch verständlich. Denn wenn man für uns Heizungen entwickelt, wollen wir es mollig warm. Wenn man für uns schnittige Autos designt, wollen wir damit durch die Gegend düsen, wenn wir mit Flugzeugen schneller reisen oder Vielfalt der Lebensmittel zu jeder Zeit egal woher erhalten, sagen wir nicht nein.
Entwicklung kann man nicht so einfach stoppen. Nur die Zielsetzung lässt sich korrigieren. Wir wollen eine saubere Umwelt, unsere Natur schonen und trotzdem ungern auf die gewohnten Errungenschaften verzichten. Ganz langsam und träge stellt sich ein neues Umweltbewusstsein ein. Über Jahrzehnte dauert es, diesen modifizierten Gedanken in unseren Köpfen zu pflanzen. Und erst wenn dieser dort gelandet ist, wird die Industrie diesem neuen Anforderungsprofil oft auch mit Nachdruck durch die Politik folgen. Aber all diese Mühlen mahlen langsam.
Wir Menschen gehören mit den von uns geschaffenen Strukturen nun einmal zum Leben.
Wir ticken unseren Anlagen entsprechend, sammeln unsere Erfahrungen und entwickeln uns und unsere Welt nach bestem Wissen und Gewissen. Wir nehmen uns ja nicht vor, unsere Umwelt zu zerstören. Nur kommen wir eben in solche Fahrwasser, wenn wir uns bewegen. Dann stellt sich die Erkenntnis ein, durch die eine Korrektur erst möglich wird. Also schade um den Schnee von gestern, machen wir das Beste für morgen daraus.

 

Feuerwerk der guten Vorsätze

Gut sollen sie sein, die Vorsätze fürs neue Jahr. Trotzdem wollen wir nicht vorsätzlich handeln. Augenscheinlich der gleiche Wortstamm, aber unschwer erkennbar, wie schmal der Grat ist, der zwischen den guten und den schlechten Taten liegt.
Das macht aber wenig, denn nur vereinzelt und sehr abgespeckt halten wir unsere guten Vorsätze ein. Doch meist geschieht dies nicht vorsätzlich, sondern es schleicht sich wie von selbst mit dem Alltag ein. Wenn die Wirklichkeit die freien Tage des Sinnierens wieder eingeholt hat, schleift sich so mancher Vorsatz an der Realität ab.
Das heißt jetzt nicht, dass wir uns keine Gedanken um Veränderung machen sollen. Nur stört mich dieser radikale Einschnitt, zum Neujahr mit guten Vorsätzen anzutreten. Ist nicht Entwicklung immer und überall. Und lohnt es sich nicht vielmehr, immer wendig und veränderungsbereit jeden Tag aufs Neue zu beginnen?
Das passt für mich besser. Morgens mit frischer Energie den Tag überblickend, das eigene Empfinden berücksichtigend, im Blick vielleicht auch größere Horizonte, für ein überschaubares Zeitfenster Vorsätze zu entwickeln. Die kommen dann auch nicht so starr daher. Denn schon morgen kann ich ja korrigieren und justieren, was ich da in Gang gesetzt habe. Und so bleibe ich auch flexibel und motiviert, das Beste aus dem Mix bestehender, kreuzender und beginnender Entwicklungen zu machen. So kann ich auch beruhigt Neues ausprobieren, weil mein Spielraum doch um Längen größer ist, als würde ich für ein Jahr entscheiden. Und vor allen Dingen ist es auch nicht so blockierend.
Also lieber Tag für Tag Vorsätze für adäquate Intervalle entwickeln. Damit werden auch scheinbar große Entscheidungen überschaubar und verlieren ihren Schrecken.

Besinnung auf Besinnliches

Jetzt haben wir schon den zweiten Advent und eigentlich stellt sich immer noch kein richtiges Weihnachtsgefühl ein. Es war zu lange warm. Das wird es sein. Oder wir haben noch so viel zu erledigen. Unser geschäftiges Treiben soll einige berufliche Ziele noch dieses Jahr verwirklichen. Oder, oder, oder…
Eigentlich liegt es aber sehr wohl an uns, wann wir unseren persönlichen Advent setzen. Wann sind wir bereit, unsere inneren Kerzen anzuzünden und uns die Welt bei weichem Dämmerlicht zu betrachten. Das muss jeder für sich entscheiden.
Da gibt es die berüchtigten Stunden der Männer, die am Morgen des 24. schnell noch durch die Geschäfte hasten, um das doch so plötzlich eintretende Weihnachtsfest zu gestalten. Andererseits sind da auch die Planvollen, die bereits mit dem ersten Advent alle Geschenke fürs Fest in Papier gehüllt haben.
Jedes Jahr wiederholt sich Weihnachten. Das sei an dieser Stelle mal festgestellt. Doch wie die Menschen damit umgehen, das liegt tief im Individuum verborgen. Liebt der Mensch den Nervenkitzel, arbeitet bis zum bitteren Ende, um sich dann schnell auf die Besinnung zu besinnen oder bremst er schon länger vor dem Fest das Tempo aus, um bewusst diese Jahreszeit in Ruhe anzugehen. Jeder sollte hier seinen Rhythmus finden. Nur darf sich dann auch keiner beschweren. Denn das Weihnachtsgefühl stellt sich eben nicht alleine ein. Wir müssen ihm auch ein Türchen öffnen.

Ohne Licht kein Schatten

Als Kinder haben wir dabei immer gelacht oder uns gegruselt. Das Spiel mit Licht und Schatten lässt viel Raum für Fantasie. Es konnte ein Schlappohrhase oder ein Ungeheuer sein. Mit unseren Händen waren wir Herrscher über die Welt des Schattendaseins.
Gestaltungsspielraum haben wir immer noch. Wir können uns jeder Zeit als Monster oder als Kümmerer darstellen.
Die Natur im Herbst gibt diesem Schatten den Rahmen vor, in dem sein Bild allerdings noch formbar ist. Manchmal ist die Gestalt, die wir entwickeln, größer und manchmal kleiner, manchmal dunkler, manchmal heller. Immer aber korrespondiert sie mit dem Umfeld. Und mit jedem weiteren Schritt wird der Schatten sich verändern. Das Miteinander von Natur und Mensch entwickelt sich so im Wandel der Vorstellungen, in ihren Möglichkeiten, in den Zwischentönen, in dem noch nicht Manifestierten, dem aktuellen Zusammenspiel aller Einflüsse. Das Vorhandene und das Eigentliche, das Sichtbare und das Verborgene, aus diesem Spannungsfeld entsteht die erlebte Situation. Es ist schon kalt, aber die Sonne wärmt noch ein wenig; die Bäume sehen noch voll aus, verlieren aber schon eifrig ihre Blätter; der Mensch ragt noch bewegungslos als Schattenbild in die Wiese, gleich wird er vielleicht weiterlaufen und irgendwann die Wiese hinter sich lassen.
Was ist jetzt interessanter? Ein Film von dem Menschen, wie er über die Wiese läuft und damit den Spielraum mit seinen Entscheidungen eingegrenzt hat. Oder eher die Vielfalt an Andeutungen und Bildern möglicher Geschichten, die sich entwickeln, wenn dieser oder jener Weg gewählt wird, wenn diese Person zu rennen beginnt oder sich auf den Rasen setzt oder …
Mir scheint das eigentlich Spannende und Lebendige, dass wir Menschen in jedem Moment über so viele Variablen verfügen und die Geschichten von uns so oder so erlebt werden können.

Die Spannung entsteht im Verborgenen

Nicht Sommer und nicht richtig Herbst. Dieses Bild ist zwei Wochen alt. Die Kürbisse weisen klar den Weg in den Winter. Die Frau im T-Shirt wird mittlerweile mit Jacke laufen. In der Sicht von oben dominieren die Schirme, trotzdem erkennen wir sofort ein Marktbild.
In diesem diffusen Dazwischen bewegen wir uns zumeist. Nicht nur zur Zeitenwende, nein, unser jeweiliger Blickwinkel bestimmt das Bild und sorgt für Konzentration einerseits und Unschärfen anderseits. Hier überdecken zwar offensichtlich die Schirme das Bild. Aber selbst bei freier Sicht nehmen wir nur einzelne Elemente wahr. Nämlich solche, die sich mit unserem Erfahrungshorizont decken oder Elemente, die dringend auf sich aufmerksam machen, weil wir nach ihnen Ausschau gehalten haben.
Nicht sichtbar bleibt dabei das noch nicht Eingetretene, aber schon im Hintergrund Schlummernde. Nicht unmittelbar erkennbar, aber vielleicht noch spürbar ist das bereits Dagewesene, was Geschichte ist. Individuell nicht erfahrbar bleibt auch das Offensichtliche, das nicht mit unseren Erwartungen korrespondiert.
Die Zeitenwende gepaart mit unserer punktuellen Wahrnehmung birgt aber auch zahlreiche Möglichkeiten. Alle Interpretationen für die Zukunft sind offen. Dagegen wäre das Festgeschriebene völlig unspannend.
Jeder genießt zwar die letzten Sonnenstrahlen und ist traurig über die nahende Kälte. Allerdings kommt mit der Kälte für Genießer auch die gemütliche Jahreszeit, für Kinder als Jahreshighlight das segenreiche Weihnachtsfest, für die Abenteurer in uns die Aussicht auf das Neue Jahr und für Mainzer die 11te Jahreszeit.
Also, die individuelle Spannung resultiert somit aus dem stetig gelebten Wandel, aber auch aus unseren persönlichen Vorprägungen und deren entsprechendem Entwicklungspotential. So verbindet jeder von uns mit dem Gesehenen andere innere Bilder, die aber auch wieder unsere Zukunft beeinflussen. Somit alles ist offen, egal wie wir es sehen. Und das ist auch gut so!

 

Überblick behalten

Völlig ungewöhnlich: Ein kleiner Junge schaut auf uns herab. Wie fühlt sich das wohl an? Sonst findet die Verständigung über seinen Kopf hinweg statt. Die Erwachsenen beugen sich dann wohlwollend hinab, um ihm etwas mitzuteilen oder sein ungestümes Handeln zu beeinflussen. Die Bewegungen des Jungen sind spontan. Sein Denken ist frei. Er speichert noch nicht nach erlernten Mustern seine Bilder ab. Der kleine Junge sieht die Welt noch immer mit ungetrübtem Blick und jetzt auch aus einer anderen Perspektive.
Die Bankenkrise versteht er nicht. Dafür hat er gar keinen Erfahrungshorizont. Aber er erkennt, wie die Menschen sich unter ihm bewegen, er hat Antennen dafür, wie sie sich fühlen. Ob sie sich authentisch verhalten oder nur gute Schauspieler sind.
Wir Erwachsenen verlernen so vieles im Laufe unseres Lebens: Aufgeschlossenheit, Vertrauen auf unsere Intuition, Wahrhaftigkeit uns selbst gegenüber und im Miteinander. Dabei ist es nicht unbedingt die Höhe eines Klettergerüstes notwendig, um den Blick zu verändern. Dieses Bild bietet nur einen netten Anlass für die provokante Frage, wer hat in dieser Welt überhaupt den Überblick und was macht diesen eigentlich aus? Ist dafür die Perspektive wesentlich oder die geistige Einstellung gepaart mit unkontrollierter Offenheit oder vielmehr die vorbehaltlose Wendigkeit des Betrachters?

 

Auf ein Wort

Wie sieht eine Kulisse für jemanden aus, der auf dem Kopf steht? Wo ist das in Mainz? Diese Augenblicke gibt es tatsächlich in unserer Stadt zu entdecken. Wir wollen nicht alles auf den Kopfstellen, sehr wohl aber den Perspektivenwechsel an der einen oder anderen Stelle wagen.
Den sich dabei ergebenden Verände-
rungen des Blick­winkels wollen wir uns stellen. Was lösen sie in uns aus? Sie verraten uns so einiges über das Leben in dieser Stadt, aber auch über unseren eigenen Bezug zu Mainz. Wir wollen mit der neuen lokalen zeitung stadtausgabe mainz Momente festhalten, Entwicklungen verfolgen, Situationen wahrnehmen, hinschauen, dahinter blicken, etwas mehr verstehen, aber auch Gefallen finden und ausprobieren. Dabei werden wir dann Verborgenes erkennen, Verwunderung erleben und durchaus Spaß dabei haben.
Eventuell denken wir, „wie gut, dass ich das jetzt einmal so gesehen habe“ oder vielleicht auch, „das hätte ich nie gedacht“. All dies kann passieren bei einem Blick hinter die Kulisse oder einem Perspektivenwechsel im Kopfstand. Gesehenes definiert sich gleichsam neu. Ein Stückchen mehr von Mainz wird uns erschlossen mit unserem Verstand und besonders in unserem Empfinden.
Weil es uns mehr auf das
Empfinden als auf das Ver­stehen ankommt, werden wir die Themen der stadtausgabe Mainz mit den Augen und Gedanken von Menschen erfahrbar machen. Aus verschiedenen Bezügen, mit unterschiedlichem Verständnis und Erfahrungs­horizont können Mainzer oder Touristen uns von ihren Erfahrungen berichten. Menschen machen unser Mainz aus. Menschen, die sich engagieren, die Projekte nach vorne bringen, aber auch Menschen, wie sie Mainz erleben als freundliche Stadt, als fremde Stadt, als Heimat.
Aus verschiedenen Perspektiven sehen Menschen in dieser Ansammlung von Häusern und Geschäften, dem Gewirr von Straßen und Geflecht von Wegen ihre Stadt und machen diese Erfahrungen hier in unserem neuen Magazin uns allen zugänglich.